Landy innen: |
Überholung einer Lichtmaschine, Teil 2 |
|
|
|
| Im
Wesendlichen sind sich die Lichtmaschinen gleich. Daher stelle ich hier
nur die wichtigsten Unterschiede und die "Problemzone" der Masseschraube
heraus . |
| Die
Diodenplatten sehen bei dieser LiMa ganz anders aus. Oben sind die drei
Anschlussstellen der Ständerwicklung zu sehen. |
| Die
Zentralschraube löst sich mit der Zeit. Sie ist gleichzeitig der
Masseanschluss am LiMa-Gehäuse. Eine lose Kontaktstelle kann hier
schnell für einen Leistungsverlust der LiMa sorgen. |
| Mit
einem kleinen Schraubenschlüssel wird die Schraube festgezogen. |
| Die
Lichtmaschine ist mit offenen Lagern versehen. Das Kugellager kann ausgewaschen
und neu gefettet werden. Besser ist ein neues Lager in ZZ-Ausführung
(beidseitig geschlossen) oder RS-Ausführung (beidseitig wasserdicht). |
| Nachdem
der Rost entfernt ist wird der Rotor gleich überlackiert. |
| In
dieser Kerbe sitzt die Masseschraube der Diodenplatten. |
| Die
Kohlen sollten auch gleich geprüft werden. Diese sind noch lang genug.
Da bauart bedingt die mittlere Kohle fast nicht abläuft, die rechte
aber Verschleiss zeigt, kann man beide Kohlen glätten und untereinander
tauschen. |
| Die
Lichtmaschine wird wieder zusammen gesetzt. Der Rotor (schwarz) darf nicht
am Ständer (rot) schleifen. |
| Bevor
die Diodenplatte eingesetzt wird sollten die Kontaktstellen mit einem
Schaber gereinigt werden. |
| Saubere
Kontaktstellen sorgen für die Zuverlässigkeit. |
| Nachdem
ein Installationsversuch erfolglos abgebrochen werden musste, habe ich
die LiMa nochmal genauer untersucht. Eine der Dioden war defekt und musste
ausgetauscht werden. Da die Dioden eigendlich nicht auswechselbar sind
wurde ein handelsüblicher Typ mit Schraubgewinde eingesetzt. Die
neue Diode ist oben links auf dem Kühlkörper das silberne Gebilde.
Type: 85HFR20, 85A/200V, Gehäuseform DO5, Anode am Gehäuse. |
| Die
defekte Diode (das kleine Quadrat mittig) ist fest mit dem Kühlkörper
verbunden und nicht erneuerbar. Leider ist das Bild etwas unscharf. |
| Das
Prinzipschaltbild der Ladeschaltung mit einer Drehstromlichtmaschine. (Draufklicken zum vergrößern) |
| Also
habe ich die Diodenplatten zerlegt und alle Dioden abgeschliffen. Dann
habe ich einen kompletten Satz neuer Dioden bestellt und auf die vorhandenen
Kupferbleche geschraubt. Für die positive Seite (links) benötigt man 3 Dioden mit der Kathode am Gehäuse, Type 85HF200. Die negative Seite ist mit Dioden Type 85HFR200 bestückt. Anode am Gehäuse. |
| Bei
etwas geschickter Anordnung der Dioden lassen sich die bestückten
Bleche ineinander verschachteln. Jeweils zwei Lötfahnen einer positiven
und negativen Diode werden mit einem Draht zusammengelötet und bilden
einen Anschluss der Ständerwicklung. |
| Die
positive Platte muss natürlich gegen die Schraube isoliert werden.
Drei weitere Dioden werden noch für die Erregerwicklung benötigt.
Drei gleiche 6A Typen hatte ich noch in der Schublade. |
| Ein
bisserl eng wirds schon in der Lichtmaschine. |
| Und
so sieht der Regler der Lichtmaschine aus. Ursprünglich war er vergossen. |
Zurück zur Seite Landy innen/Elektrik 2 |
|
| Seite oben - aktualisiert:29-Mär-2004 - © 2002 rainer dresselhaus - impressum - rainer4x4@t-online.de |
|